3D Kino

Aktuell gibt es in Deutschland mehr als 250 Kinos, die in der Lage sind, Filme auch in 3D-Technologie anzubieten. Die Eintrittspreise sind dabei nur wenig höher oder genauso hoch wie bei normalen 2D-Titeln. Bis Ende des Jahres 2010 wird der Verbreitungsgrad von 3D-Kinos noch weiter zunehmen, durch den derzeitigen Boom und die vielen Neuerscheinungen in 3D-Technik rüsten mehr und mehr Kinos auf.

Entscheidend für die schnell zunehmende Verbreitung der 3D-Technik in den Kinos war das Release von Avatar, dem ersten Film, der in spezieller 3D-Technik und hochauflösend aufgenommen wurde. Bedingt durch dessen Erfolg kommen allein dieses Jahr noch mehr als 20 Filme in 3D ins Kino und die meisten Kinobetreiber wollen darauf nicht verzichten. Noch gibt es von beinahe jedem Film auch eine 2D-Version, in den nächsten Jahren werden aber viele Filme gar nicht mehr in 2D-Version erscheinen.

3D-Kinos setzen hauptsächlich zwei unterschiedliche Technologien ein, zum einen das Shutter-Verfahren und zum anderen die Polarisationstechnik. Beim Schutter-Verfahren ist derzeit der Hersteller XpanD mit dem XpanD 3D System Marktführer im 3D-Bereich. Die Shutterbrillen bestehen aus zwei kleinen Displays, die sich mit hoher Frequenz verdunkeln und wieder durchsichtig werden, so dass jedes Auge jeweils nur ein Bild sieht. Shutter-Brillen sind aber in der Anschaffung recht teurer und relativ schwer, so dass nicht jedem Kinobesucher das Schauen damit leichtfallen wird.

Das zweite Verfahren wird derzeit vom Hersteller Real D angeboten, dabei wird eine technisch einfachere und vor allem leichtere Polarisationsbrille eingesetzt, die bestimmte Lichtwellen, die von der Leinwand reflektiert werden, filtert und so auch für jedes Auge ein eigenes Bild erzeugt. Die Brillen werden inzwischen meist als Einwegbrillen für einen geringen Preis angeboten und können nach dem Kinobesuch mit nach Hause genommen werden.

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