Avatar – Aufbruch nach Pandora

Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Dezember 2009. Geschrieben von admin.

Der Science-Fiction-Film „Avatar“ stammt aus der goldenen Feder James Camerons, der bereits mit dem Film Titanic für ausverkaufte Kinosäle sorgte. Nach den Erfolgsfilmen „Terminator“ und „Titanic“ schien Cameron in der Welt der Tiefseereportagen verschollen. Um seinen Erfolg von Titanic zu übertrumpfen, musste er das Kino revolutionieren. Mit „Avatar“ erreichte der Regisseur, Autor und Produzent neue Grenzen der Kinogeschichte, und setzt somit eindeutig einen neuen Maßstab für alle zukünftigen Kinofilmen.

Avatar 3D Filmtrailer:

Die Geschichte beginnt im Jahr 2154. Alle Rohstoffvorkommen auf dem Planet Erde scheinen erschöpft. Um ihre Energieprobleme auf der Erde zu lösen, haben die Menschen angefangen auf anderen Planeten nach ähnlichen Rohstoffen zu suchen. Auf dem Planeten Pandora werden sie schließlich fündig und versuchen den neuen Rohstoff namens Unobtanium abzubauen. Dies gestaltet sich jedoch als schwierig, da der erdähnliche Mond Pandora von einer scheuen humanoiden Spezies, den Na’vi, und vielen gefährlichen Tieren bewohnt wird. Zudem kommt erschwerend hinzu, dass der Planet sich aufgrund des nicht vorhandenen Sauerstoffs als absolut lebensfeindlich gestaltet. Ein Spezialtrupp des ehemaligen Militärs und eine Gruppe an Wissenschaftlern sollen das Problem lösen, und in einer Basis auf Pandora den Rohstoffabbau vorbereiten. Mithilfe ihrer neuesten technischen Errungenschaft, den Avataren, soll der Abbau reibungsfrei funktionieren. Bei Avataren handelt es sich um Wesen, dessen DNA mit der der Menschen gekreuzt wurde. Ähnlich einer Art Hybride sehen die Avatare den Einwohnern Pandoras zwar sehr ähnlich, werden allerdings von Menschen mittels Gedankenverbindung gesteuert. Ziel der Mission ist es, die Avatare in das Volk der Na’vis zu integrieren, um so einen Einfluss zu Gunsten der Menschen zu bekommen. Einer davon ist der querschnittsgelähmte Marine Jack (Sam Worthington), der den Avatar seines kürzlich zuvor verstorbenen Bruders steuern soll. Dr. Grace Augustine (Sigourney Weaver) leitet dieses Programm und hat bei der Mission eher wissenschaftliche Absichten, ganz im Gegensatz zum RDA-Konzern. Während einer Expedition in den Dschungel der Na’vis verirrt sich Jake und trifft im Körper des Avatars auf die Eingeborene Neytiri, in die er sich sofort verliebt. Von da an pendelt Jake ständig zwischen der menschlichen Welt und der der Na’vi. Schon bald muss er sich entscheiden, auf welcher Seite er steht.

Mit dem 3D-Spektakel „Avatar“ wollte James Cameron die Welt verändern, Kino wieder beleben und revolutionieren. Technisch ist ihm dies durchaus gelungen. Es wurden durch die neu entwickelte Technologie der 3D-Fusion-Kamera neue Maßstäbe für kommende Filme gesetzt. Neben einer Vielzahl von Spezialisten für 3D-Technologien und Spezialeffekte arbeite er unter anderem auch mit einem sehr bekannten Effektteam – WETA -, welches bereits bei „Herr der Ringe“ am Werk war. Beim Anblick der entwickelten Landschaft von Pandora kann man nur erahnen, wie viel Arbeit hinter diesem Meisterwerk steckt.
Mit einer Gesamteinnahme von circa 2,8 Milliarden US Dollar übertrifft Cameron nicht nur sein eigenes Werk Titanic, sondern auch alle bisher erschienen Filme, denn bei „Avatar“ handelt es sich um den bislang weltweit erfolgreichsten Film. Trotz einer fast schon übertriebenen Vielfalt von Technikeffekten und einer überschaubaren Geschichte schafft James Cameron es wieder einmal sich allen Facetten der menschlichen Gefühle erfolgreich zu bedienen. 3D-Kino bekommt dank Avatar eine neue Bedeutung.

Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 23. Dezember 2009 um 10:29 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2009.

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