Der Lorax (3D)

Veröffentlicht am Donnerstag, 19. Juli 2012. Geschrieben von .

70,7 Millionen Dollar. So viel hat „Der Lorax“ am Startwochenende in den USA eingespielt und damit mal eben sämtliche Rekorde in diesem Jahr gebrochen. Mittlerweile sind es schon rund 280 Millionen Dollar, die die Kasse zum Klingeln bringen, und da ist der Film bei uns noch gar nicht angelaufen.

Ganz schön viel Trubel wegen einem grummeligen Öko-Naturgeist, der einem Buch von Theodore Geisel (Dr. Seuss) aus dem Jahr 1971 entstammt und mit erhobenem Zeigefinger gegen die Verschwendung von Ressourcen, Profitgier und Umweltverschmutzung vorgeht. Allerdings so knallig bunt und wunderbar animiert, dass hierbei nicht nur Kinder etwas lernen können.

Kurzinhalt

Ted ist 12 und lebt inmitten von Plastik in einer künstlich-bunten Welt. Weit und breit gibt es keine unberührte Natur mehr zu sehen, auch keine Bäume. Vor den Mauern der Stadt haust aber der kauzige Naturgeist Once-ler (im Original von Danny DeVito gesprochen), zu dem sich Ted wagt, als er Baumsamen sucht, um seine Angebete Ashley zu beeindrucken. Der gelbe Grummel klärt den Jungen erst mal ziemlich verstört darüber auf, wie es passieren konnte, dass sein geliebter Wald und zuckerwatteartige Truffula-Bäume dem Erdboden gleichgemacht wurden. Und dabei muss er sich eingestehen, dass er selbst einen großen Anteil daran hatte. 20 Jahre später bereut er seine Gier zutieft und will sich gemeinsam mit Ted dafür einsetzen, dass die letzten Baumsamen sinnvoll verwendet werden. Tyrann und Bürgermeister O’Hare will das allerdings mit allen Mitteln verhindern.

Kritik

Während Dr. Seuss und seine charmant belehrenden Literaturveröffentlichungen in den USA schon seit vielen Jahrzehnten gern gelesen werden, sind sie hierzulande nahezu unbekannt. Umso schöner, dass sich die beiden Drehbuchautoren Cinco Paul und Ken Daurio dem Lorax angenommen und sich somit an ihre zweite Umsetzung eines Kinderbuches gewagt haben. Und auch für die finale Umsetzung war ein Duo zuständig: Kyle Balda („Der 1. Tag“) und Chris Renaud („Ich – Einfach unverbesserlich“, „Despicable Me 2“ (Postproduktion)). Sie schaffen die Balance zwischen wilden Verfolgungsjagden, jeder Menge Plastik, aber auch der Ruhe und Besinnlichkeit in der Natur.

Womit „Der Lorax“ ebenso absolut punkten kann, ist seine Farbenfreude. Die Landschaft scheint auf der Netzhaut nahezu zu explodieren. Niedlichen Tierchen mit großen Augen und unterhaltsame Charaktere ergänzen den Animationsstreifen stimmungsvoll, auch die Synchronstimmen (im Original u.a. von Zac Efron und Danny DeVito) passen. Der Humor kommt nicht zu kurz, sodass der 3D-Film nicht vordergründig belehrend wirkt, sondern eher auf sehr spaßige Art und Weise zum Nachdenken animiert. Apropos: 3D. Auch in diesem Punkt kann „Der Lorax“ überzeugen. Die Effekte kommen wirklich gut zum Tragen.

Kurz um: ein wirklich bunter Spaß für die ganze Familie, den niemand verpassen sollte! Von uns gibt es eine absolute Empfehlung.


Kinostart: 19.07.2012

Originaltitel: The Lorax

Sprecher: Danny DeVito, Zac Efron

Regie: Chris Renaud, Kyle Balda

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 19. Juli 2012 um 08:13 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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