Dinge, die die Welt nicht braucht: Origo, der 3D-Drucker für Kids

Veröffentlicht am Dienstag, 18. Oktober 2011. Geschrieben von .

Origo. Ein Begriff, unter dem man sich nicht wirklich viel vorstellen kann. Wenn es nach den Designern Joris Peels und Artur Tchoukanov geht, wird er in heimischen Kinderzimmern aber schon bald regelmäßig fallen. Origo ist nämlich ihre Entwicklung und ein 3D-Drucker für Kinder, mit dem 10-Jährige praktisch eigenes Spielzeug herstellen können. Optisch erinnert Origo an ein gigantisches Tamagotchi oder Pokémon, verzichtet aber verständlicherweise auf scharfe Kanten oder sonstige Kleinteile, an denen sich die jungen Nutzer verletzen könnten.

Wie der Drucker funktioniert? Ganz einfach, wenn man den Designern glaubt: Mittels der Software 3DTin sollen Kinder ein dreidimensionales Objekt erstellen können, dass der lila Helfer dann aus Kunststoff nachbaut. Für kleinere Spielzeuge braucht Origo nur wenige Minuten, alles, was größer ist und schon mal die Ausmaße einer Tasse annehmen kann, kann dagegen ein paar Stunden dauern.

Wichtig war für beide Designer, dass der verwendete Kunststoff ungiftig ist. Sie arbeiten zudem bereits an einer Art Recycling-Maschine, mit der nicht mehr verwendete oder misslungene Spielzeuge abgebaut werden, damit das Material erneut verwendet werden kann. Eigentlich eine nette Idee, aber brauchen Kinder so etwas wirklich? Und werden Eltern bereit sein, dafür knapp 800 US-Dollar zu bezahlen?

Mitte 2013 dürfte man mehr wissen, denn dann soll Origo auf den Markt kommen. Zumindest, wenn Peels und Tchoukanov bis dahin die Finanzierungsfrage geklärt haben.

Dieser Artikel wurde am Dienstag, 18. Oktober 2011 um 08:33 erstellt, und verzeichnet unter 3D News.

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