Final Destination 4

Veröffentlicht am Dienstag, 27. Juli 2010. Geschrieben von admin.

Die vier Freunde Nick, Janet, Hunt und Lori wollten eigentlich nur von der Tribüne aus ein spannendes Autorennen verfolgen, doch Nick hat Visionen und ahnt, dass er und seine Freunde bald nicht mehr unter den Lebenden sein werden. Panik macht sich in ihm breit. Er bringt seine Freunde dazu, gemeinsam mit ihm den Ort zu verlassen. Alle Beteiligten, die anfangs sauer über den frühen Aufbruch sind, sind Nick im späteren Verlauf des Films unendlich dankbar, als sie erfahren, dass ihre Sitzplätze – genau wie Nick vorausgesagt hatte – in Flammen aufgegangen sind.

Vor neun Jahren kam der erste Teil des Horrostreifens „Final Destination“ in die Kinos. Das Konzept, den Tod höchstpersönlich als Mörder auftreten zu lassen, indem dieser ziemlich absurde Unfälle inszeniert, erwies sich als Goldgrube, denn gleich der erste Teil spielte über das Fünffache des Budgets wieder ein. Es folgten Teil 2 und Teil 3, in denen allerdings nicht viel Neues geboten wurde.
Auch Teil 4 wird nach demselben Schema gehandhabt wie seine 3 Vorgänger. Die einzige Neuerung: Der Film wurde in 3-D gedreht.
Final Destination 4 beginnt wieder einmal mit einer Clique von Jugendlichen. Genau einer dieser Jugendlichen bekommt plötzlich Vorahnung, die sich in detaillierten Visionen widerspiegeln. Ausgangssituation ist die Tribüne, dessen Sitzplätze nach wenigen Minuten in Flammen aufgehen. Diesmal konnte Nick seine Freunde noch vor dem Tod bewahren. Doch der Tod hat weitere Pläne. Alle werden nacheinander in Unfälle verstrickt. Nick und seine Freundin erkennen das und versuchen nun anhand von Nick´s Visionen, dem Tod zu entkommen.

Da der Film vorrangig als 3-D-Film gedacht ist, tauchen meist spitze, nach vorn ragende Stangen auf, ab und zu fliegen Steine, Reifen und Klingen in die Kamera. Das scheint in der 3-D Version vielleicht ein toller Effekt zu sein, doch sieht man den Film in der 2-D Version, wirken diese Effekte irritierend. In Final Destination 4 geht es weniger um die Hauptpersonen. Hier steht definitiv der Tod im Vordergrund. Ein Charakter stirbt nach dem anderen. Die Story dazwischen dient nur als Lückenfüller. Für die meisten wäre das okay, wenn die Morde wenigstens an die Qualität der ersten beiden Teile herankommen würden. Die Mord-Ideen an sich sind gut, jedoch wurde davon viel zu wenig umgesetzt. Was die Schauspieler betrifft, kommt man hier in den Genuss neuer Gesichter, die jedoch mit wenig Talent ausgestattet sind. Auch Musik, Effekte und Kameraführung kann hier nichts mehr kitten. Das Einzige, was immer wieder auffällt, sind Gedärme in 3-D.

Regie: David R. Ellis
Drehbuch: Eric Bress
Genre: Horror
FSK: keine Jugendfreigabe
Spielzeit: 82 Min.
Kinostart: 03.09.2009

Final Destination 4 3D Trailer

Dieser Artikel wurde am Dienstag, 27. Juli 2010 um 23:10 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2010.

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