Final Destination 5 (3D)

Veröffentlicht am Freitag, 26. August 2011. Geschrieben von .

Der Tod lauert immer und überall. Welche Filmreihe könnte das wohl besser beweisen, als „Final Destination“? 2011 geht das Horror-Franchise-Konzept in eine neue, mittlerweile fünfte Runde und sorgt erneut dafür, dass niemand seinem Schicksal entkommt. Wie es der Trailer aber schon verrät, ist diesmal alles anders. Denn dieses Jahr haben alle eine gemeinsame Bestimmung und die Regeln sind neu: Es heißt töten oder getötet werden!

Kurzinhalt

Als eine Gruppe von Arbeitern aufgrund der spontanen Eingebung des jungen Sam (Nicholas D’Agosto) den schrecklichen Zusammenbruch einer Hängebrücke überlebt, wird der Plan des Todes verändert. Allerdings lässt sich der Sensenmann natürlich nicht so einfach von ein paar Jugendlichen dazwischen funken. Er holt sich trotzdem, was ihm gehört: quälend, langsam und fast schon mit Genuss. Mitten drin im Kampf gegen die Zeit und den Terminplaner von Gevatter Tod sind Sam und seine Freunde Peter (Miles Fisher) und Molly (Emma Bell). Und die können ihre heldenhafte Rettung nicht wirklich genießen …

Kritik

Manchmal fragt man sich, wie viele Fortsetzungen eine Filmreihe verträgt. Während bei „Saw“ stetig der Zehn entgegengemetzelt wird, findet sich auch „Final Destination“ bereits in der fünften Ausführung wieder. Und die Geschichte ist längst nicht mehr neu. Aber hey, jetzt wo in 3D gefilmt werden kann, ist doch alles ganz, ganz anders. Dumm nur, dass Drehbuchautoren und Regisseure wie Eric Heisserer und Steven Quale auch nach dem schwachen „Final Destination 4“ (trotz High Definition 3D) immer noch nicht verstanden haben, dass nette Effekte eine platte Story längst nicht zum Hit machen.

So präsentiert sich „Final Destination 5“ zwar stärker als sein Vorgänger, kann aufgrund der mehr als blassen Darsteller und einer Vielzahl an unkreativen Todesmanövern aber nicht aus seiner Haut. Und dabei ist der Ansatz gar nicht schlecht: Quale hat als Second Unit Director immerhin schon neben James Cameron gearbeitet und weiß, was er tut. Die 3D-Effekte verstärken das Pokern um Leben und Tod dementsprechend geschickt. Sie ändern aber auch nichts daran, dass „FD 5“ durchschnittlich bleibt und hoffentlich nicht Anstoß für weitere Fortführungen gibt.

Ach ja – wer sich in Kürze die Augen lasern lassen wollte oder zur Akupunktur gehen will, wird sich das nach „Final Destination 5“ eventuell noch mal anders überlegen!

Kinostart: 25.08.2011

Originaltitel: Final Destination 5

Darsteller: Nicholas D’Agosto, Tony Todd, Emma Bell

Regie: Steven Quale

Dieser Artikel wurde am Freitag, 26. August 2011 um 06:42 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2011, 3D Filme Aktuell im Kino.

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