Ghost Rider: Spirit of Vengeance 3D

Veröffentlicht am Donnerstag, 23. Februar 2012. Geschrieben von .

Der teuflische Rächer ist zurück auf dem Highway to Hell – Johnny Blaze aka Nicolas Cage („Leaving Las Vegas“, „Der letzte Tempelritter“). Nachdem er 2007 bereits in der Comicverfilmung „Ghost Rider“ auf seiner brennenden Harley über die Leinwand gerollt ist, kehrt er nun umso feuriger und dreidimensionaler zurück. Diesmal unter der Regie von Mark Neveldine und Brian Taylor („Crank“, „Crank 2“), die beide keine Neulinge im Actiongenre sind. Sie ersetzen Regisseur Mark Steven Johnson, der beim ersten Teil noch das Zepter in der Hand hielt.

Kurzinhalt

Johnny Blaze ist auf der Flucht vor dem Teufel (Ciarán Hinds), mit dem er vor vielen Jahren einen Pakt geschlossen hat, und verhält sich möglichst unauffällig, um den Ghost Rider in sich nicht zum Leben zu erwecken. Das gelingt ihm in Osteuropa ganz gut, bis eines Tages der Mönch Moreau (Idris Elba) auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Er verspricht, Johnny von seinem Fluch zu befreien, wenn er ihm dabei hilft, den jungen Danny (Fergus Riordan) vor dem Teufel zu retten. Dieser verfügt zwar über übermenschliche Kräfte, kann dem Teufel ohne die Hilfe des Ghost Riders aber nicht das Handwerk legen. Und so kommt es, wie es kommen muss …

Kritik

Viele werden „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ als Fortsetzung ansehen. Dennoch funktioniert der zweite Teil auch, ohne dass der erste Part gesehen wurde. In kurzen Rückblenden wird gezeigt, wie aus Johnny Blaze der Ghost Rider wurde, sodass jeder auf dem aktuellsten Stand ist und dem Geschehen folgen kann. Wobei dieses eigentlich von Beginn an durchschaubar ist. Wie auch schon bei „Ghost Rider“ ist das Drehbuch eher platt, die Handlung nebensächlich. Der Cast hat kaum Möglichkeiten, zu glänzen. Nur Nicolas Cage scheint sich in seiner Rolle mal wieder so richtig ausleben zu können. Er liefert eine dämonische One-Man-Show mit viel Lärm.

Das ist allerdings auch so ziemlich das Einzige, was bei „Ghost Rider: Spirit of Vengeance“ funktioniert: die Action. Die 3D-Effekte sind ein nettes Beiwerk, kommen aber leider – wie so oft – nicht wirklich zum Tragen. Die schwache Story bringt nach 95 Minuten nicht nur Johnny Blaze an den Rande des Wahnsinns, sondern ganz sicher auch den Zuschauer. So richtig zünden will da leider nichts.


Kinostart: 23.02.2012

Originaltitel: Ghost Rider: Spirit of Vengeance

Darsteller: Nicolas Cage, Idris Elba, Fergus Riordan

Regie: Mark Neveldine, Brian Taylor

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 23. Februar 2012 um 10:53 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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