Ice Age 4 – Voll verschoben (3D)

Veröffentlicht am Donnerstag, 05. Juli 2012. Geschrieben von .

Eine Eichel, ein Säbelzahneichhörnchen und ganz viel Eis – ganz klar, hier kann nur von „Ice Age“ und Scrat die Rede sein. Auch im vierten Teil des tiefgefrorenen Animationsstreifens kommt der heimliche Publikumsliebling wieder nicht auf seine Kosten, bringt dafür aber die tierische Gemeinschaft rund um Manny, Sid und Diego in Gefahr. Denn sein Eifer bei der Jagd nach der heiligen Nuss führt ihn bis zum Erdkern und sorgt dafür, dass die Kontinentplatten in Bewegung geraten. Voll verschoben eben, wie es der Titel schon sagt.

Kurzinhalt

Bei Manny und Co. hat sich viel getan. Nachdem das Mammut in Ellie ein perfektes Weibchen gefunden hat, haben die beiden mit Peaches ein Töchterchen bekommen. Die ist allerdings längst kein Baby mehr, sondern pubertiert par excellence und ist zu allem Überfluss auch noch verliebt. All diese Probleme werden allerdings nichtig, als Scrat – Eichelfixiert wie immer – die Plattentektonik in Gang setzt und Manny von seiner Familie getrennt wird. Gemeinsam mit seinen zwei Kumpels Diego und Dumpfbacke Sid verschlägt es ihn auf einen Eisberg, der mehr und mehr abdriftet. Weg von seiner Familie, dafür in die Fänge von Piraten.

Kritik

Man ahnt es schon, die Familie ist in „Ice Age 4 – Voll verschoben“ neben der Umweltthematik einer der wichtigsten Punkte. Nicht nur die von Mammut Manny, auch Sid’s Verwandtschaft kommt vor. Damit liefern die beiden Großsippschaften perfekte Vorlagen für pädagogische und ethische Grundsätze, werden aber eher nur oberflächlich angeschnitten. Es sollen schließlich nicht nur Erwachsene, sondern auch Kinder angesprochen werden.

Um das zu erreichen, ist „Ice Age 4“ vor allem wieder schön bunt geworden. Die Animationen sind gewohnt gut, auch die 3D-Technik sorgt für einen zusätzlichen Push und drückt einen nahezu in den Kinosessel. Die Apokalypse in der Eiszeit, eigentlich ein brisantes Thema. Hier wird es optisch allerdings so ansprechend umgesetzt, dass man das fast vergisst.

Einen Riss hat die eisige Fassade aber dennoch. Nicht nur wegen Scrat, sondern auch wegen der Story. Mit Michael Thurmeier und Steve Martino wurden diesmal zwei neue Regisseure verpflichtet, die die flachen Handlungsstränge aber auch nicht wirklich retten können. Sowohl die Verschiebung der Platten als auch die erste zarte Liebe von Peaches bleiben irgendwie auf der Strecke. Vielleicht deshalb, weil sich in „Ice Age 4 – Voll verschoben“ einfach zu viele Charaktere tummeln: Piraten, die Angehörigen von Sid, … Wirklich im Gedächtnis bleiben nur wenige.

Trotzdem macht der Film Spaß und bietet Unterhaltung für die ganze Familie. Er ist vielleicht nicht ganz so gelungen wie seine  Vorgänger, kann die 94 Minuten Spielzeit aber nett überbrücken.


Kinostart: 02.07.2012

Originaltitel: Ice Age 4 – Voll verschoben

Sprecher: Otto Waalkes, Michael Iwannek, Thomas Fritsch

Regie: Steve Martino, Mike Thurmeier

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 05. Juli 2012 um 07:48 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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