Kritik | „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren (3D)“

Veröffentlicht am Freitag, 29. November 2013. Geschrieben von .

Kurz vor Weihnachten weiß Disney wieder sehr genau, wie kleine und große Märchenfans in die Kinos gelockt werden. Mit „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ hat das Filmstudio gestern seinen insgesamt 53. Animationsfilm auf die Leinwand gebracht. Und die Geschichte „Die Eiskönigin“ von Hans Christian Andersen zauberhaft verspielt aufgegriffen.

Kurzinhalt

Elsa, bekannt als die Schneekönigin, hat das Königreich Arendelle in einen ewigen Winter gestürzt. Ihre Schwester, die Königstochter Anna, will dies rückgängig machen und begibt sich deshalb auf eine gefährliche Reise. An ihrer Seite: Eisklotzverkäufer Kristoff, das Rentier Sven und der Schneemann Olaf. Gemeinsam haben sie einen langen Weg vor sich und müssen sich so mancher Herausforderung stellen, um das Königreich zu retten und den Frostzauber aufzuheben.

Kritik

Man kann sagen was man will, aber im Bereich der Märchenfilme ist Walt Disney Pictures einfach die unangefochtene Nummer 1. Immer wieder schafft es das Filmstudio, seine Position zu verteidigen und zu halten. Auch „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ dürfte hierzu wieder beitragen.

Die Idee zu diesem Animationsfilm hatte man bei Disney schon im Jahr 2002, sie wurde dann aber verworfen und schlummerte knapp acht Jahre vor sich hin. In den letzten drei Jahren hat sich dann ordentlich was getan und pünktlich zum Winter 2013 läuft das eisige Abenteuer in den Kinos an. Regie haben dabei Chris Buck und Jennifer Lee geführt. Beides alte Hasen im Animationsgeschäft. Für die Musik waren Christophe Beck („Pitch Perfect“, „Runner Runner“) sowie Robert und dessen Ehefrau Kristen Anderson-Lopez zuständig. Ein Trio, das sich bestens im Komponieren, besonders von Musicals, auskennt. Demzufolge darf man „Die Eiskönigin“ auch ruhig als Märchen-Musical bezeichnen.

Die knapp 100 Minuten Laufzeit vergehen wie im Flug. Dank einer schlüssigen Story, sympathischen Charakteren (besonders Schneemann Olaf, der in der deutschen Version von Hape Kerkeling gesprochen wird, ist ein Brüller), viel Liebe zum Detail und einem hohen, technischen Niveau. Vielleicht auch durch die Verschmelzung von 2D und 3D überzeugt der Animationsstreifen auf ganzer Länge. Die 3D-Effekte können sich ohne weiteres mit denen von Pixar messen.

„Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“ entpuppt sich als weihnachtliche Disney-Magie mit viel Kitsch und Musical-Einlagen, aber auch ganz viel Wärme. Unbedingt anschauen!


Kinostart: 28.11.2013

Originaltitel: Frozen

Sprecher: Kristen Bell, Jonathan Groff, Idina Menzel

Regie: Chris Buck, Jennifer Lee

Dieser Artikel wurde am Freitag, 29. November 2013 um 10:49 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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