Kritik | „Ich – Einfach unverbesserlich 2 (3D)“

Veröffentlicht am Donnerstag, 04. Juli 2013. Geschrieben von .

Zahlreiche Litfaßsäulen mit dreidimensionalen Arbeitsbrillen haben es bereits angekündigt: Die drolligen Minions sind zurück! Und mit ihnen Bösewicht Gru, der im ersten Teil der Animations-Reihe der Hauptcharakter war. Genau das hat damals viele Zuschauer gestört, denn sie fanden seine knallgelben Helfer viel witziger. Schon bald war deshalb zu lesen, dass es einen Film über die Minions geben würde. Wer jetzt glaubt, das wäre „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ liegt allerdings falsch. Das Spin-Off „Minions“ kommt erst im Dezember 2014 in die Kinos!

Kurzinhalt

Gru ist ein besserer Mensch geworden und hält nicht mehr viel von kriminellen Machenschaften. Gemeinsam mit den Mädels Edith, Agnes und Margo lebt er ein entspanntes, unaufgeregtes Leben und kümmert sich ausschließlich um Dinge, die ein Vater eben so tut. Die Ruhe währt allerdings nicht lange. Als ein neuer Schurke sein Unwesen treibt, kann Gru nicht einfach tatenlos zusehen. Gemeinsam mit der Agentin Lucy und seiner gelben Armee – den Minions – macht er sich auf die Suche nach dem ominösen Verbrecher. Dabei fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch Herzen, denn Gru und Lucy kommen sich bald näher.

Kritik

„Ich – Einfach unverbesserlich“ war 2010 ein voller Erfolg. Weltweit hat der Film weit über 500 Millionen Dollar eingespielt. Klar, dass Illumination Entertainment und Universal Pictures da nicht lange überlegen mussten, ob es eine Fortsetzung geben wird.

Regie hat bei Teil 2 erneut das Duo Chris Renaud und Pierre Coffin geführt. Gedreht wurde wieder in 3D. Visuell hat man sich dabei viel vorgenommen, was angesichts der doch etwas dünnen Story einleuchtet. Denn Thema des Films ist eindeutig die Liebe. Nicht nur zwischen Gru und Lucy, sondern auch Margo und Antonio. Deshalb muss als Parallele dazu besonders viel Action her: mit wilden Kamerafahrten und bunten, vollgepackten Bildern. Der ganze Film gleicht einem gigantischen Kindergeburtstag.

Aber er hat nicht wirklich viel zu erzählen! Für die meisten Lacher und damit den Großteil der Unterhaltung sorgen erneut die Minions. Ansonsten passiert inhaltlich auf der Leinwand nicht wirklich etwas. Selber Gru’s Kontrahent bleibt blass und trägt nicht zum Spannungsbogen bei. Lucy – als neue Frau an Grus Seite – ist auch eher nervig, als entertaining. Mit ihrer schrillen Art kratzt sie schon ganz schön am Nervenkostüm.

Alles in allem ist „Ich – Einfach unverbesserlich 2“ nette Unterhaltung mit schönen Effekten und einer visuellen Detailverliebtheit. Herz und Story sind aber leider etwas auf der Strecke geblieben. An den Vorgänger kommt die Fortsetzung nicht heran.

Kinostart: 04.07.2013

Originaltitel: „Despicable Me 2“

Sprecher: Steve Carell, Benjamin Bratt, Jason Segel

Regie: Chris Renaud und Pierre Coffin

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 04. Juli 2013 um 08:13 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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