Kritik | „Iron Man 3“ (3D)

Veröffentlicht am Donnerstag, 02. Mai 2013. Geschrieben von .

Superhelden, wohin das Auge blickt. Wobei man zugeben muss, dass Iron Man kein Neuling im Business ist, sondern sich seinen Rang hat erarbeitet hat. Nicht zuletzt dank Robert Downey Jr., der ihm bereits in zwei Filmen einen ganz besonderen Charme verliehen hat. Und zwar mit Erfolg. „Iron Man“ (2008)  hat in den USA/Kanada am Eröffnungswochenende 99 Millionen Dollar eingespielt. Bei „Iron Man 2“ (2010) waren es schon knapp 129 Millionen. Wie viel „Iron Man 3“ wohl einspielen wird? Immerhin ist es der erste Teil der Reihe, der mit 3D aufwartet. Wenn auch nur in der digitalen Nachproduktion.

Kurzinhalt

Tony Stark (Robert Downey Jr.) hat es nicht leicht. Da will er endlich das süße, ruhige Leben an der Küste Miamis genießen und mit seinem Heldenepos abschließen, als Anschläge die USA erschüttern. Für Depressionen bleiben da keine Zeit mehr. Der Mandarin (Ben Kingsley) ist ein Gegner, der übermächtig zu sein scheint. Mit seiner Organisation „Die Zehn Ringe“ hat er es auf Stark abgesehen und will alles um ihn herum zerstören. Auch die, die ihm am meisten am Herzen liegen. Wie Pepper Potts (Gwyneth Paltrow). Als die Villa der beiden dem Erdboden gleich gemacht wird, hat Tony Stark eigentlich keine andere Wahl: Er muss wieder in seinen Heldenanzug schlüpfen und sich dem Mandarin stellen. Dabei setzt er auf Iron Patriot (Don Cheadle) als Partner. Doch auch zu zweit haben sie eine schier unlösbare Aufgabe vor sich.

Kritik

„Iron Man 3“ soll eigentlich der letzte Teil der Heldenreihe sein. Und irgendwie hofft man es auch, denn es wäre ein würdiger Abschluss. Dafür hat erstmals ein neuer Regisseur gesorgt, denn statt Jin Favreau hat Shane Black („The Last Boy Scout“) auf dem Regiestuhl Platz genommen. Und der hat zugleich auch seinen Job als Co-Drehbuchautor mehr als gut gemacht. Mit „Iron Man 3“ kehrt die Trilogie zu den starken Anfängen zurück und erreicht zugleich ihren Höhepunkt.

Technisch hochgerüstet dauert es zwar ein bisschen, bis der Film in Wallung kommt, dann kracht es mit beachtlichen Special Effects aber umso mehr. Auch dank der 3D-Effekte, die überraschend gut funktionieren. Und es wird nicht nur gewitzelt, auch ernstere Töne werden angeschlagen. Genau in der richtigen Balance.

Nicht zuletzt ist es natürlich der Cast, der dafür sorgt, dass „Iron Man 3“ ein wirklich rundum gelungenes Actionspektakel geworden ist. Robert Downey Jr., Ben Kingsley, Gwyneth Paltrow, Guy Pearce, … Auch wer kein Fan von Helden-Adaptionen ist, dürfte hier gebannt im Kinosessel sitzen. Das Sequel ist nicht nur optisch einwandfrei, sondern auch inhaltlich unterhaltsam. Slapstick mit bissigem Humot trifft auf temporeiche Sequenzen. Und das alles ein bisschen im Stil von „The Dark Knight“. Lohnt sich!


Kinostart: 01.05.2013

Originaltitel: „Iron Man 3“

Darsteller: Robert Downey Jr., Ben Kingsley, Gwyneth Paltrow

Regie: Shane Black

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 02. Mai 2013 um 17:03 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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