Kritik | „Jack and the Giants 3D“

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. März 2013. Geschrieben von .

Die Geschichte von Hans und der Bohnenranke kennt fast jedes Kind. Und das, obwohl sie nicht von den Gebrüdern Grimm, sondern von Benjamin Tabart bzw. Joseph Jacobs und damit aus England stammt. Mit „Jack and the Giants 3D“ reiht sich eine weitere Märchenverfilmung in die Riege der derzeit sehr beliebten Adaptionen ein. Natürlich in 3D-Ausführung, was für Regisseur Bryan Singer eine Premiere war.

Kurzinhalt

Jack (Nicholas Hoult) ist ein einfacher Bauerssohn. Bis er in den Besitz einer magischen Zauberbohne gelangt, die aber nicht mit Wasser in Kontakt kommen darf. Jack nimmt sie zunächst nicht ernst, bis er feststellen muss, dass er versehentlich ein geheimes Portal geöffnet hat und sich plötzlich in der Welt der Riesen wiederfindet. Als es dann auch noch darum geht, Prinzessin Isabelle (Eleanor Tomlinson) zu retten, muss sich Jack in ein echtes Abenteuer stürzen. Und sieht sich Gestalten gegenüber, von denen ihm schon seine Vorfahren erzählt haben. Denn der Kampf zwischen Menschen und Riesen ist so alt wie die Geschichte.

Kritik

Wer Fantasy liebt, scheint 2013 wirklich voll auf seine Kosten zu kommen. Zumal sich mit „Jack and the Giants 3D“ endlich mal eine Geschichte präsentiert, die noch nicht tausend Mal erzählt wurde. Es gab zwar schon einige Verfilmungen (darunter der Zeichentrickfilm „Jack im Reich der Riesen“ und „Jack and the Beanstalk: The Real Story“), diese sind aber nicht wirklich vergleichbar.

Natürlich erzählen die Drehbuchautoren Darren Lemke, Dan Studney und Christopher McQuarrie das Märchen nicht 1:1 nach, aber Regisseur Bryan Singer („X-Men“, „Superman Returns“) ist es trotzdem gelungen ein unterhaltsames und sehenswertes Abenteuer zu kreieren. Das sollte eigentlich schon vor „Der Hobbit“ in die Kinos kommen, wurde dann aber verschoben.

Das tut dem Märchenklassiker aber keinen Abbruch. Für Lacher ist gesorgt, ebenso kommen auch Fans gigantischer Schlachten auf ihre Kosten. Besonders im Finale. Rein optisch ist „Jack and the Giants 3D“ zwar kein Vorreiter – auch, wenn das 3D gut zum Tragen kommt – verzichtet dafür aber auf unnötigen Pathos und Kitsch. Dass Ewan McGregor und Stanley Tucci zum Cast gehören, ist zwar etwas überraschend, rettet den Film aber vielleicht. Geschmackssache bleibt er so oder so. Man hatte sich nach dem Trailer nämlich irgendwie ein bisschen mehr versprochen…

Kinostart: 21.03.2012

Originaltitel: Jack and the Giants

Darsteller: Nicholas Hoult, Stanley Tucci, Ewan McGregor

Regie: Bryan Singer

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 21. März 2013 um 09:34 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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