Kritik | Jurassic Park 3D

Veröffentlicht am Donnerstag, 05. September 2013. Geschrieben von .

Wie echt sahen die Dinosaurier in Steven Spielbergs „Jurassic Park“ 1993 doch aus. Millionen von Kinobesuchern gruselten sich damals und verfolgten auch die beiden Fortsetzungen „Vergessene Welt: Jurassic Park“ (1997) und „Jurassic Park III“ (2001). Eigentlich eine gelungene Trilogie (wobei Part 2 eher schwach war) mit einem soliden Ende, sollte man meinen. Vor einiger Zeit ist allerdings bekannt geworden, dass die Abenteuer-Reihe fortgesetzt wird. „Jurassic Park IV“ ist für 2015 angekündigt. Bis dahin darf der erste Teil noch mal ran. Natürlich in 3D konvertiert.

Kurzinhalt

John Hammond (Richard Attenborough) ist Unternehmer und Milliardär. Um sich die Zeit zu vertreiben und weitere Millionen zu scheffeln, lässt er auf einer Insel nahe Costa Rica einen Erlebnispark der etwas anderen Art bauen. Hier sollen Besucher keine Achterbahn fahren oder sich in der Geisterbahn gruseln – sie sollen Dinosaurier sehen und erleben können. Da er auf dem Gebiet aber kein Experte ist, lässt er die Forscher Dr. Grant (Sam Neill), Dr. Sattler (Laura Dern) und Dr. Malcolm (Jeff Goldblum) einfliegen, damit sie zusammen mit seinen Enkeln eine erste Rundfahrt genießen können. Dr. Grant ist von den Ergebnissen der Gentechnik zwar begeistert, aber auch skeptisch. Schon bald zeigt sich, dass seine Zweifel keineswegs unbegründet sind. Denn einer der Programmierer (Wayne Knight) ist mit seinem Job so unzufrieden, dass er durch den Verkauf von Dino-Embryos Geld verdienen will. Und um die heimlich von der Insel zu bringen, deaktiviert er das Sicherheitssystem der Anlage  …

Kritik

Knapp 10 Millionen Dollar hat die Konvertierung von „Jurassic Park“ gekostet. Eine Summe, die man allein in Nordamerika am Startwochenende schnell wieder rein hatte. Es ist trotzdem nicht davon auszugehen, dass die 2013er Version den Erfolg von 1993 übertreffen kann. Damals spielte der Film nämlich knapp 915 Millionen Dollar ein.

Nun kann man natürlich mosern, dass so eine weitere 3D-Konvertierung niemand braucht. Schon gar nicht bei einem Film, der beinahe (gut, fast) so alt wie seine tierischen Hauptsdarsteller ist. „Jurassic Park“ ist allerdings ein Blockbuster, der schon vor 20 (!) Jahren Maßstäbe in puncto Spezialeffekte gesetzt hat. Und der auch inhaltlich absolut überzeugen konnte. Nicht zuletzt waren es auch die Schauspieler – allen voran Sam Neill und Richard Attenborough – die „Jurassic Park“ zu einem Erfolg gemacht haben.

Und an all dem, was „Jurassic Park“ so packend und zugleich unterhaltsam gemacht hat, hat sich nichts geändert. Es muss also jeder selbst entscheiden, ob er sich den Streifen in 3D noch mal ansehen und dafür Geld ausgeben möchte. Eine nette Einstimmung auf „Jurassic Park IV“ ist es ganz sicher. Zumal das Original von 1993 nicht nur optisch, sondern auch soundtechnisch verbessert wurde. Damit lässt sich in Kürze sogar ein Teil der Blu-Ray-Sammlung austauschen. Die bisherige BD-Ausgabe des Films war von der Bildqualität her nämlich eher mäßig.



Kinostart: 05.09.2013

Originaltitel: Jurassic Park

Darsteller: Richard Attenborough, Sam Neill, Jeff Goldblum

Regie: Steven Spielberg

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 05. September 2013 um 11:26 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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