Kritik | „R.I.P.D. 3D“

Veröffentlicht am Donnerstag, 29. August 2013. Geschrieben von .

„Rest In Peace Department“. Dafür steht die Abkürzung R.I.P.D. Und die ist Grundlage einer Comicverfilmung, die seit heute in den deutschen Kinos ist: „R.I.P.D. 3D“. Die Science-Fiction-Komödie mit Jeff Bridges und Ryan Reynolds in den Hauptrollen erinnert an die legendären „Men in Black“, kann diesen aber nicht wirklich Konkurrenz machen.

Kurzinhalt

Nick Walker (Ryan Reynolds) ist Polizist. Als ihm bei einem Einsatz eine tödliche Kugel trifft, scheint die Zeit plötzlich einzufrieren, denn er landet nicht im Himmel oder in der Hölle, sondern kehrt auf die Erde zurück. Als Rekrut einer Einheit verstorbener Polizisten – dem „Rest In Peace Department“ (R.I.P.D.) – soll er auf Geisterjagd gehen. Und zwar gemeinsam mit Roy Pulsipher (Jeff Bridges), der den sog. Deados schon seit vielen Jahren auf die Pelle rückt. Er hat es zwar schon fast bis zur Rente geschafft, ein letzter Auftrag steht aber noch an. Gemeinsam muss das Duo in verwandelter Gestalt für Ordnung sorgen. Und dann ist da ja auch noch Nicks Mörder, der frei herumläuft.

Kritik

Der Inhalt lässt bereits erahnen, dass man bei „R.I.P.D. 3D“ nicht unbedingt besonders viel Tiefgang erwarten darf. Die Unterhaltung soll im Vordergrund stehen. Bei Comic-Verfilmungen nichts Neues und damit kennt sich zumindest Schwiegermutterliebling Ryan Reynolds aus. Nach „Green Lantern“, „Blade: Trinity“ und „X-Men Origins: Wolverine“ ist der Streifen von Regisseur Robert Schwentke („Flightplan – Ohne jede Spur“, „Die Frau des Zeitreisenden“) bereits sein viertes Projekt dieser Art.

130 Millionen Dollar hat die Produktion von „R.I.P.D. 3D“ verschlungen. Und damit 40 Millionen mehr als beim erfolgreichen Vorbild mit Will Smith und Tommy Lee Jones. Das tut fast schon ein bisschen weh, weil der Film wohl kaum die knapp 600 Millionen von „Men in Black“ einspielen wird. Dafür fehlt es der Story nicht nur an Geradlinigkeit, sondern den Charakteren auch an Profil und Emotionen. Auf dem Weg gen Jenseits haben sie diese Eigenschaften offensichtlich verloren. Wobei Jeff Brigdes seine Sache immer noch besser macht als Reynolds.

Action gibt es auf der Leinwand zwar genug, sie bleibt – trotz 3D – aber flach. Ebenso wie die Witze übrigens. Vielleicht wurden die Drehbuchautoren Phil Hay und Matt Manfredi während ihrer Arbeit „geblitzdingst“. Man weiß es nicht.

Kinostart: 29.08.2013

Originaltitel: R.I.P.D. 3D

Darsteller: Jeff Bridges, Ryan Reynolds, Kevin Bacon

Regie: Robert Schwentke

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 29. August 2013 um 20:42 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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