Kritik | „Silent Hill 2: Revelation 3D“

Veröffentlicht am Samstag, 01. Dezember 2012. Geschrieben von .

Was wurde im Vorab doch für ein Wirbel um „Silent Hill 2: Revelation 3D“ gemacht: Die PR-Maschinerie lief auf vollen Touren, ständig wurden neue filmische Kuchenkrümel und Bilder  veröffentlicht. Und das nur, damit auch ja genügend Fans der Reihe ins Kino gehen. Dabei hat das Sequel so viel Aufwand gar nicht nötig, es ist nämlich auch so ganz sehenswert. Zumindest für alle, die gern wieder nach Silent Hill abtauchen möchten und keinen allzu großen Wert auf eine schlüssige Story legen.

Kurzinhalt

Die junge Heather Mason (Adelaide Clemens) ist gerade mal 18, wird aber immer wieder von schrecklichen Albträumen geplagt. Sie fühlt sich von dunklen Mächten bedroht, muss sich diesen aber stellen, als ihr Vater (Sean Bean) ganz plötzlich verschwindet. Und ob sie es will oder nicht: Sie muss nach Silent Hill zurückkehren, um ihn zu finden. Dabei weiß sie ganz genau, wie viel Böses und Dämonisches in der Geisterstadt lauert. Zum Glück hat sie ihren neuen Mitschüler Vincent (Kit Harington) an ihrer Seite …

Kritik

Dass Videospieladaptionen durchaus gelingen können, wurde in den letzten Jahren mit der „Resident Evil“-Reihe recht eindrucksvoll bewiesen. „Silent Hill 2: Revelation 3D“ scheitert hier leider.

Inhaltlich bezieht sich das Horror-Sequel auf den dritten Teil des Games und nimmt natürlich auch die Fäden aus „Silent Hill“ wieder auf. Damit wird das Publikum allerdings ziemlich eingegrenzt, denn nur wer die Vorgeschichte kennt, wird hier Anschluss finden. Die Ur-Story rollt Regisseur Michael J. Bassett recht lieblos wieder auf und macht sie so für „Silent Hill“-Neulinge nicht wirklich interessant.

Immerhin optisch kann „Silent Hill 2: Revelation 3D“ überzeugen. Hier wird mit fast schon kunstvollen Bildern gearbeitet, die besonders die Albtraumsequenzen von Heather interessant gestalten. Auch die 3D-Effekte kommen gut zum Tragen. Die einzelnen Schauplätze sind designtechnisch zwar spannend, die Story an sich klafft aber ebenso weit auseinander wie der verfallene Lakeside Amusement Park, in dem Heather sich in ihren Albträumen wiederfindet.

Heißt: Potenzial hätte der Film eigentlich gehabt, leider nutzt Regisseur Michael J. Bassett dieses nicht wirklich. Daher ist „Silent Hill 2: Revelation 3D“ nur für hartgesottene Fans geeignet. Beziehungsweise alle, die halbwegs guten Horror mögen.

Kinostart: 29.11.2012

Originaltitel: „Silent Hill 2: Revelation 3D“

Darsteller: Sean Bean, Adelaide Clemens, Deborah Kara Unger, Carrie-Anne Moss

Regie: Michael J. Bassett

Dieser Artikel wurde am Samstag, 01. Dezember 2012 um 08:47 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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