Kritik | „Thor: The Dark Kingdom 3D“

Veröffentlicht am Donnerstag, 31. Oktober 2013. Geschrieben von .

Zugegeben: Es gibt Helden, die mit deutlich cooleren Superkräften ausgestattet sind als Thor. Denn der ist ja nun mal leider auf seinen doch eher unhandlichen und schweren Hammer angewiesen. In „Thor: The Dark Kingdom 3D“ scheint sich damit diesmal allerdings nicht nur Darsteller Chris Hemsworth, sondern auch Regisseur Alan Taylor etwas übernommen zu haben.

Kurzinhalt

Thor (Chris Hemsworth) kommt nicht zur Ruhe. Das Gleichgewicht zwischen den neun Welten muss wiederhergestellt werden und der junge Gott kommt so ziemlich als einziger infrage. Seinen Streit mit Jotunheim konnte er zwar bereinigen, aber dafür haben es die Dunkel-Elfen und deren Anführer Malekith (Christopher Eccleston) auf ihn abgesehen. Malekith versucht nicht zum ersten Mal, das Universum zu stürzen. Er kehrt allerdings sehr viel mächtiger und gestärkt zurück, sodass selbst Odin (Anthony Hopkins) nichts dagegen unternehmen kann. Es liegt also am jungen Thor, die kosmischen Kräfte wieder in Balance zu bringen. Schließlich geht es auch um „sein“ Mädchen: Jane Foster (Natalie Portman).

Kritik

„Thor“, der erste Teil der Science-Fiction-Reihe kam 2011 beim Publikum ziemlich gut an. Das war sicher nicht zuletzt Regisseur Kenneth Branagh zu verdanken. Denn der Brite hat es gemeinsam mit seinem Autorenteam verstanden, die nordische Fantasy-Geschichte spannend zu verpacken. Genau hier scheitert sein Nachfolger Alan Taylor, der bislang hauptsächlich bei Serien und ein paar wenigen TV-Filmen Regie geführt hat. Die neun unterschiedlichen Welten sind offensichtlich zu viel für ihn. Zeit für eine Vorgeschichte bleibt da gleich gar nicht.

Lieber verliert sich (und damit das Publikum) Taylor anfangs in viel zu schnellen Schauplatzwechseln und raubt so der Geschichte etwas das Fundament. Retten kann das aber nicht nur die 3D-Optik, sondern auch die Selbstironie des Skripts. Die „Iron Man“-Reihe war ebenfalls in diese Richtung angelegt und hat bewiesen, dass ein Superheld mit Humor bei den Zuschauern direkt einen Stein im Brett hat. Deshalb kommen auch Thor, Loki (Tom Hiddleston) und Co. gut weg. Ebenfalls gelungen ist der Soundtrack, der aber ruhiger etwas mutiger hätte eingesetzt werden können.

Fazit: Wer „Thor“ mochte, wird mit „Thor: The Dark Kingdom 3D“ sicher auch bestens unterhalten werden. Es ist schönes, actionreiches Popcorn-Kino, das zwar nicht immer ganz logisch, aber unterhaltsam ist.

Kinostart: 31.10.2013

Originaltitel: Thor: The Dark World

Darsteller: Chris Hemsworth, Natalie Portman, Anthony Hopkins

Regie: Alan Taylor

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 31. Oktober 2013 um 12:14 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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