Kritik | „Upside Down 3D“

Veröffentlicht am Samstag, 24. August 2013. Geschrieben von .

Die Welt steht Kopf. Zumindest in Juan Diego Solanas‘ „Upside Down“. In dem Science-Fiction-Film wird die Geschichte zweier Zwillingsplaneten erzählt, die auf seltsame Weise miteinander verbunden sind. Seltsam ist allerdings auch die französisch-kanadische Produktion an sich. Physik und Logik bleiben irgendwie auf der Strecke, die Lust an der eigentlich interessanten Idee hinter der Story auch.

Kurzinhalt

Adam (Jim Sturgess) und Eden (Kirsten Dunst) leben auf verschiedenen Planeten. In zwei gespiegelten Welten, in denen die Schwerkraft eigenen Gesetzen folgt. Beide sind sich als Kinder begegnet, dürfen nun aber keinen Kontakt mehr haben. Während Adam eher in ärmlichen Verhältnissen lebt, befindet sich Eden auf einem reicheren Planeten und es fehlt ihr an nichts. Sie ist zu einer schönen jungen Frau geworden. Und eben diese sieht Adam eines Tages und verliebt sich auf der Stelle. Wie aber zu ihr gelangen? Um seinem Herzen zu folgen, beschließt Adam sämtliche Regeln zu brechen.

Kritik

Wer der Inhalt liest, ahnt schon, dass es in „Upside Down“ um eine eher kitschige Liebesgeschichte geht. Die Erzählung über Adam und Eden könnte spannend sein, wenn Juan Diego Solanas sich denn nicht in Nebensächlichkeiten verlieren würde. Und wenn die Dialoge sinnvoller wären. So bleibt auch eine Kirsten Dunst eher eindimensional und die Schauspielerriege allgemein sehr blass.

Dass der Film in 3D vermarktet wird und visuell eigentlich durchaus ansprechend ist, hilft da leider nicht. Solanas will zu viel und verliert den Zuschauer auf halber Strecke. Viel zu lange dauert es, bis halbwegs etwas Fahrt in die romantische Geschichte kommt. Viel zu lange dauert es, bis Adam und Eden sich endlich in den Armen liegen. Wer nicht vollkommen von den Panorama-Aufnahmen gefangen ist, dürfte bis dahin bereits im Kinosessel eingesunken sein.

Und das ist wirklich schade. Denn spannend könnte eine Story über „Romeo & Julia 2.0“ in Welten mit gegensätzlicher Schwerkraft durchaus sein. Leider verliert sich „Upside Down“ aber in etwas zu viel Kitsch und Langatmigkeit, sodass wohl wirklich nur diejenigen, die sich vollkommen unvoreingenommen auf die Sci-Fi-RomCom einlassen, letztlich abgeholt werden.

Kinostart: 22.08.2013

Originaltitel: Upside Down

Darsteller: Kirsten Dunst, Jim Sturgess, Timothy Spall

Regie: Juan Diego Solanas

Dieser Artikel wurde am Samstag, 24. August 2013 um 08:17 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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