Kritik | „Wolverine: Weg des Kriegers 3D“

Veröffentlicht am Freitag, 26. Juli 2013. Geschrieben von .

Vier Jahre lang war es ziemlich ruhig um Logan alias Wolverine. In „X-Men Origins: Wolverine“ durfte er 2009 erstmals solo und abseits der „X-Men“ Reihe brillieren, was bereits am ersten Tag der US-Premiere mit einem netten Sümmchen von 35 Millionen Dollar prämiert wurde. Nun durfte Hugh Jackman erneut die Krallen ausfahren und hat sich bei „Wolverine: Weg des Kriegers 3D“ auch wieder als Produzent beteiligt. Die Dreharbeiten sollten eigentlich schon 2012 abgeschlossen sein, durch Jackmans Rolle in „Les Misérables“ wurden sie aber verschoben.

Kurzinhalt

Logan bzw. Wolverine ist ein freier Mann und inzwischen ziemlich einsam. In einer Bar spricht ihn die junge Yukio (Rila Fukushima) an, die ihn bereits seit Monaten sucht und bittet ihn, mit ihr nach Japan zu kommen, damit er ihren Auftraggeber trifft. Der liegt im Sterben und geht mit Wolverine einen Handel ein, damit dieser endlich sterblich sein kann. Wolverines Verwundbarkeit wird allerdings direkt auf die Probe gestellt, als er auf seinen Erzfeind, den Silver Samurai (Kenuichio Harada), stößt. Ein weiteres Problem ist die schöne, aber gefährliche Viper (Svetlana Khodchenkova). Für den Mutanten gibt es auf jeden Fall genügend Herausforderungen.

Kritik

Zeitlich setzt die Handlung von „Wolverine: Weg des Kriegers 3D“ nach „X-Men 3: Der letzte Widerstand“ an. In typischer Marvel-Manier wird die Geschichte von Wolverine weitererzählt und setzt Hugh Jackman erneut gut in Szene. Die Rolle passt einfach zu ihm und halbnackt ist er natürlich auch für alle Kinobesucherinnen nett anzusehen. Abgesehen davon schwächelt die Comic-Verfilmung aber. Sehr sogar.

Das japanische Szenario gefällt zwar und ist gut umgesetzt, storytechnisch holpert es aber arg. Zu den teils recht langatmigen Action- mischen sich Liebesszenen, auf die man verzichten hätte können. Der Charakter der Viper ist eine der größten Enttäuschungen des Films und absolut unnötig. Das gilt auch für den 3D-Effekt, der nachträglich hinzugefügt wurde und absolut nichts für die Adaption tut. Ein Kinobesuch in 2D ist vollkommen ausreichend.

Dennoch dürften speziell Fans der „X-Men“-Trilogie enttäuscht sein. Regisseur James Mangold ist es nicht gelungen, die Geschichte von Mutant Wolverine spannend weiterzuerzählen. Selbst Zugpferd Hugh Jackman kann nicht mehr viel retten. Am spannendsten ist eigentlich die Sequenz zwischen dem Abspann, bei der sich das Sitzen bleiben lohnt. Für einen 136-minütigen Film ziemlich dürftig, wie wir finden. Schade.

Kinostart: 25.07.2013

Originaltitel: The Wolverine

Darsteller: Hugh Jackman, Rila Fukushima, Kenuichio Harada

Regie: James Mangold

Dieser Artikel wurde am Freitag, 26. Juli 2013 um 14:01 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2013, 3D Filme Aktuell im Kino.

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