Kritik | Madagascar 3: Flucht durch Europa (3D)

Veröffentlicht am Mittwoch, 03. Oktober 2012. Geschrieben von .

„Madagascar“ war 2005 ein echter Überraschungserfolg im Animationsgenre. Entstanden in den Dreamworks Animation Studios, die zuvor schon mit „Shrek“ oder „Große Haie – kleine Fische“ beim internationalen Publikum punkten konnten. Auch hierzulande sahen über sechs Millionen Kinobesucher den ersten Teil des tierischen Trickfilms mit Alex, Marty, Melman und Gloria. Sieben Jahre später kommt nun bereits der dritte Part ins Kino. Diesmal in 3D.

Kurzinhalt

Nachdem Marty, Alex, Gloria und Melman genug vom Herumreisen und auch Afrika haben, wollen sie endlich wieder nach Hause. Nach New York. Deshalb beschließen sie, nach Europa aufzubrechen und landen schließlich in Monaco. Dort treffen sie auf die Pinguin-Gang, die sie eigentlich in die Heimat fliegen soll. Die Frackträger haben allerdings anderes im Sinn und machen ein Casino unsicher, woraufhin schon bald das große Chaos ausbricht. Es dauert nicht lange, da ist der tierischen Bande eine Großwildjägerin auf der Spur. Um dem Schlimmsten zu entgehen, schließen sich Alex und Co. einem Wanderzirkus an und reisen kreuz und quer durch Europa. Ihr Trip führt sie schießlich nach London, wo ihnen ihr ganzes Können abverlangt wird. Denn nur so können sie sich beim finalen Auftritt ein Engagement in New York und damit ein Ticket in die Heimat sichern.

Kritik

2005 „Madagascar“, 2008 „Madagascar 2“ und 2012 nun „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ in 3D. Besonders kreativ sind Fortsetzungen ja nicht wirklich. Auch nicht im Animationsgenre. Bei einer stimmigen Trilogie kann man allerdings immer noch ein Auge zudrücken, auch, wenn der Streifen aus dem Hause Dreamworks Animation Studios die vielen Fortsetzungen nicht wirklich gebraucht hätte.

Kleine Kinobesucher dürften sich allerdings freuen, das tierische Quartett und allerhand Nebenfiguren wiederzusehen, denn Spaß und Unterhaltung kommen auch bei „Madagascar 3: Flucht durch Europa“ nicht zu kurz. Möglicherweise weil größtenteils wieder die gleichen Drehbuch-Autoren die Finger im Spiel hatten und es auch beim finalen Part der Trilogie laut und bunt zugeht. Und an den Animationen kann man nach wie vor nichts aussetzen, ebenso wenig am Einsatz der 3D-Technik. Die kommt hier wirklich zum Tragen, auf der Netzhaut einbrennt ein wahrer Zirkus. Inhaltlich zwar etwas weniger, aber gute Unterhaltung ist in den knapp 93 Minuten trotzdem garantiert.

Kleiner Wehrmutstropfen: Die Synchronisationsriege (u.a. Bastian Pastewka und Die Fantastischen Vier) gibt sich zwar viel Mühe, kann den originalen Sprechern aber nach wie vor nicht das Wasser reichen. Wer Spaß an dem animierten Trickfilm hat und der englischen Sprache mächtig ist, sollte sich den Streifen deshalb unbedingt noch einmal im Original ansehen.


Kinostart: 02.10.2012

Originaltitel: Madagascar 3: Europe’s Most Wanted

Sprecher: Bastian Pastewka, Jan Josef Liefers, Die Fantastischen Vier

Regie: Eric Darnell, Conrad Vernon, Tom McGrath

Dieser Artikel wurde am Mittwoch, 03. Oktober 2012 um 23:09 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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