Prometheus – Dunkle Zeichen (3D)

Veröffentlicht am Sonntag, 12. August 2012. Geschrieben von .

Ridley Scott ist ein Name, mit dem ganz besonders im Sci-Fi-Genre sehr hohe Erwartungen verbunden sind. Man erinnere sich an „Alien“ oder „Blade Runner“, die beide schon ein paar Jahrzehnte auf dem Buckel haben, Scott aber zu seinem Ruhm als einem der renommiertesten Regisseure verholfen haben. 2012 kehrt der „Altmeister“ nun zu seinen Wurzeln zurück und versucht, mit „Prometheus – Dunkle Zeichen“ ein Genre wiederzubeleben, in dem es in den letzten Jahren nichts wirklich Nennenswertes zu sehen gab.

Kurzinhalt

Spätes 21. Jahrhundert: Eine Gruppe von Wissenschaftlern (u.a. Noomi Rapace, Charlize Theron, Idris Elba) geht unter Anweisung des Weyland-Konzerns einer Reihe von skurrilen Zeichnungen nach, die bei archäologischen Ausgrabungen in verschiedenen Kulturen rund um den Globus gefunden wurden. Sie wollen den Ursprung des Lebens erforschen und vermuten, dass die Antwort auf alle elementaren Fragen in den Skizzen zu finden ist. Deshalb reisen sie an Bord der Prometheus mit Unterstützung des Androiden David (Michael Fassbender) in die hintersten und dunkelsten Winkel des Universums. Und hier müssen sie schnell feststellen, dass vielmehr auf dem Spiel steht, als sie geahnt hatten.

Kritik

Ein Prequel zu „Alien“ oder nicht? Das war die Frage, die vor Erscheinen von „Prometheus – Dunkle Zeichen“ wahrscheinlich am häufigsten diskutiert wurde. Und wer den Science-Fiction-Film sowie dessen Fortführungen gesehen hat, der dürfte sofort übereinstimmen, dass hier mehr als deutliche Parallelen vorhanden sind. Und die sind auch durchaus gewollt, schließlich war „Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“ ein absoluter Erfolg und ist auch heute noch eine Maßvorgabe für das Sci-Fi-Genre.

Dennoch sollte man besser mit gemäßigten Erwartungen ins Kino gehen, sonst ist die Enttäuschung vorprogrammiert. Wie man es von Ridley Scott gewohnt ist, kann der Film aber immerhin optisch absolut punkten. Auch wenn die 3D-Effekte nicht zu 100% überzeugen, sind besonders die Landschafts- und auch Raumschiffszenen eine Augenweide. Philosophisch gesehen wird es allerdings recht schnell dünn. Die knapp zwei Stunden Film reichen einfach nicht aus, um Story und Charaktere genügsam unter einen Hut zu kriegen. Während Noomi Rapace („Verblendung“, „Verdammnis“) und Michael Fassbender („Band of Brothers“; „Haywire“) sich dennoch vorteilhaft präsentieren können, gelingt dies Charlize Theron („Monster“, „Snow White and the Huntsmen“) als Meredith Vickers nicht wirklich. Sie bleibt viel zu glatt, viel zu uninteressant.

Dennoch weiß „Prometheus – Dunkle Zeichen“ streckenweise sehr zu fesseln und ist für alle Sci-Fi-Fans definitiv ein Muss. Die unausgereifte Story verlangt allerdings nach mehr, weshalb eine Fortsetzung keinesfalls unwahrscheinlich ist. Ganz im Gegenteil.

Kinostart: 09.08.2012

Originaltitel: Prometheus

Darsteller: Noomi Rapace, Michael Fassbender, Charlize Theron

Regie: Ridley Scott

Dieser Artikel wurde am Sonntag, 12. August 2012 um 20:47 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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