Kritik | Resident Evil 5: Retribution (3D)

Veröffentlicht am Donnerstag, 20. September 2012. Geschrieben von .

Wer hat noch nicht, wer will noch mal? So könnte man „Resident Evil 5: Retribution“ kurz einläuten. Schließlich geht die Verfilmung der gleichnamigen Videspielreihe mittlerweile schon in die fünfte Runde. Nach wie vor mit an Bord: Milla Jovovich. Die geht in ihrer Rolle als Alice/“letzte Hoffnung der Menschheit“ offenbar weitaus mehr auf, als in der als Model. Und auch Regisseur Paul W. S. Anderson ist wieder mit von der Partie. Bislang saß er bereits bei „Resident Evil“ (2002) und „Resident Evil: Afterlife“ (2010) im Regiestuhl. Bei „Resident Evil: Apocalypse“ (2004) und „Resident Evil: Extinction“ (2007) war er immerhin fürs Drehbuch verantwortlich.

Kurzinhalt

Auf der Erde treibt weiterhin das tödliche T-Virus sein Unwesen, Menschen verwandeln sich zuhauf in Untote. Alice (Milla Jovovich) kommt währenddessen mit ihrer Vergangenheit in Berührung, als sie in einem verlassenen Komplex der Umbrella Corporation erwacht. Sie hat allerdings keine Zeit für Sentimentalität, denn das Virus verbreitet sich unweigerlich. Von Tokio führt sie ihre Jagd in weitere Metropolen wie Moskau. Dabei stößt sie auch auf neue Verbündete, die sie auf ihrem Weg begleiten.

Kritik

Blickt man zurück, muss man ganz klar sagen, dass „Resident Evil: Afterlife“, der vierte Teil der Zombie-Reihe, bislang der schwächste Part war. Es war zwar klar, dass eine weitere Fortsetzung folgen würde, aber insgeheim hatte man doch die Hoffnung, dass endlich Ruhe einkehrt. Stattdessen scheint die gesamte „Resident Evil“-Reihe wie das T-Virus selbst zu sein: unaufhaltsam. Dennoch ist „Resident Evil 5: Retribution“ besser gelungen. Es ist erneut eine Zusammenarbeit von Milla Jovovich und ihrem Ehemann Paul W.S. Anderson und zugleich der erste Film der Reihe, der komplett in 3D gedreht wurde. Zudem trifft man auf alte Bekannte und eigentlich Verstorbene wie Rain Ocampo (Michelle Rodriguez), die als Klone wieder auftauchen.

Es wird also viel Altes wieder aufgegriffen. Und das trifft auch auf das Script zu, denn hier hat man sich ordentlich bei Streifen wie „Silent Hill“ oder „Dawn of the Dead“ bedient. Resteverwertung in 3D könnte man „Resident Evil 5: Retribution“ deshalb auch nennen. Klar, Fans der Reihe werden auch am fünften Teil ihre Freude haben, allerdings ist die Geschichte mehr als ausgelutscht und damit so tiefsinnig wie ein Gartenteich. Es gibt viel Action, jede Menge Zombies und Geballere. Wer von vornherein nichts anderes erwartet, der dürfte gut unterhalten werden.

Auf dem Plakat heißt es: „Der letzte Kampf beginnt“. Aber ob das wirklich stimmt?

Kinostart: 20.09.2012

Originaltitel: Resident Evil 5: Retribution

Darsteller: Milla Jovovich, Ali Larter, Michelle Rodriguez

Regie: Paul W.S. Anderson

Dieser Artikel wurde am Donnerstag, 20. September 2012 um 08:45 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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