Star Wars 3D: Episode 1 -Die dunkle Bedrohung

Veröffentlicht am Sonntag, 12. Februar 2012. Geschrieben von .

Vor wenigen Tagen war es soweit: mit dem 3D-Remake von „Star Wars: Episode 1“ ist ein Stück Kinogeschichte in die internationalen Lichtspielhäuser zurückgekehrt und hat damit zugleich den Auftakt für die sechteilige Saga gebildet. Doch ist es George Lucas wirklich gelungen, den relativ schwachen Teil dank 3D-Zusatz zu einem Must-See zu machen? Wir sind uns da nicht so ganz sicher.

Kurzinhalt

Der Inhalt ist bekannt: Auf Naboo, wo Königin Amidala (Natalie Portman) regiert, gibt es Ärger wegen der Handelszölle und Clinch mit der Handelsförderation. Qui-Gon Jinn (Liam Neeson) und sein Schüler Obi-Wan Kenobi (Ewan McGregor) werden daraufhin auf den kleinen Planeten entsandt, um den Konflikt zu lösen, fliehen aber letztlich mit der Königin nach Tatooine, wo sie auf den jungen Anakin Skywalker (Jake Lloyd) treffen. Während ihnen die halbe Galaxie, allen voran Darth Maul (Ray Park) auf den Fersen ist, stellt Qui-Gon fest, dass Anakin besondere Kräfte hat und will ihn zum Jedi ausbilden. Der Rat der Jedi ist davon allerdings alles andere als begeistert.

Kritik

Der Zusatz „3D“ ist schon längst kein Bonus mehr, bei dem Filmfans vollkommen wahllos ins Kino rennen. Spätestens nach den ersten Filmen, bei denen nachträglich Hand angelegt und die nicht direkt in 3D gedreht wurden, hat sich die Euphorie gelegt und das Publikum ist anspruchsvoller geworden. Wenn schon 3D, dann bitte so umwerfend wie bei „Avatar“, der blauen Mutter aller 3D-Filme. Für George Lucas standen die Zeichen also äußerst schlecht und leider gelingt ihm letztlich nicht, was er wollte: Der „Star Wars“-Reihe neues Leben einzuhauchen und sie in einer völlig neuen Dimension zu präsentieren.

Dummerweise zählt „Episode 1“ dramaturgisch und inhaltlich nicht zu den besten Parts der beiden Trilogien, und so war eigentlich fast absehbar, in welche Richtung sich dieses Experiment entwickeln würde. Viel Neues dürfen Kinobesucher nicht erwarten. Der Streifen hat schon ein paar Jährchen auf dem Buckel, die Bilder sind teilweise unscharf und ein wirklich dreidimensionales Gefühl will sich eigentlich nur beim legendären Schriftzug im Vorspann einstellen. Danach kann man die 3D-Brille gut und gerne essen, sollte man vor lauter Trockenheit nicht schon am Popcorn erstickt sein.

Um es aber mal auf den Punkt zu bringen: „Star Wars 3D: Episode 1 -Die dunkle Bedrohung“ lohnt sich eigentlich nur für all diejenigen, die den Streifen gern noch mal auf der großen Leinwand genießen wollen und keine allzu großen Erwartungen haben. Das allseits beliebte „Podrennen“ kann man sich ansonsten auch ganz entspannt auf der heimischen Couch geben.


Kinostart: 09.02.2012

Originaltitel: Star Wars Episode 1 – The Phantom Menace

Darsteller: Liam Neeson, Ewan McGregor, Natalie Portman

Regie: George Lucas

Dieser Artikel wurde am Sonntag, 12. Februar 2012 um 10:44 erstellt, und verzeichnet unter 3D Filme 2012, 3D Filme Aktuell im Kino.

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